Grußwort von Ralf Hocke zur Corporate Health Convention 2017


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

höher, schneller, weiter - so die Devise vieler Unternehmen in der heutigen Zeit. Eingefordert werden mehr Effizienz, Kosteneinsparungen und Innovationen am laufenden Band. Doch wer setzt das alles in die Tat um? Roboter? Apps? Online-Plattformen? - Jedenfalls nicht ohne die Hilfe ihrer Schöpfer: die Menschen. Denn trotz all der technischen Hilfsmittel und der künstlichen Intelligenz ist die "Human Resource" noch immer die wichtigste Schaffensquelle eines Unternehmens, die es zu fördern und zu schützen gilt - vor sich selbst und vor den Anforderungen, die auf Grund der sich stetig wandelnden Arbeitswelt ins Unermessliche zu steigen scheinen.

Auswirkungen auf die Gesundheit sind dabei nicht von der Hand zu weisen. Denn mit der neuen, digitalen Arbeitswelt gehen neben vielerlei Erleichterungen auch neue Belastungen einher - meist seelischer Art: Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen etwa sind innerhalb von nur einer Generation auf das Fünffache gestiegen. Burnout mutiert aktuell zu einer regelrechten Volkskrankheit. Die Statistiken beweisen außerdem: Krankheitsbedingte Ausfälle kosten Unternehmen jährlich bis zu 129 Milliarden Euro; der volkswirtschaftliche Schaden wird auf fast die doppelte Summe geschätzt. Mit welchen Maßnahmen können Unternehmen dieser Problematik also zu Leibe rücken? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung konkret auf die Gesundheit am Arbeitsplatz? Mit diesen und weiteren gesundheitsorientierten Fragestellungen setzt sich die Corporate Health Convention in diesem Jahr auseinander.

Prävention ist hier das Stichwort. Einige Unternehmen sind da bereits auf einem guten Weg und bieten diverse gesundheitsfördernde Maßnahmen für ihre Belegschaft an. Sie haben mittlerweile erkannt, dass ein ausgeklügeltes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) maßgeblich zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit beiträgt. Doch springen aktuell nur durchschnittlich zehn bis zwanzig Prozent der Mitarbeiter überhaupt auf klassische Gesundheitsmaßnahmen an, musste BGM-Experte Prof. Dr. Volker Nürnberg im Rahmen seiner Studien bereits feststellen. Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz macht aktuell also lediglich die Gesunden noch gesünder. Mitarbeiter, die es physisch oder psychisch bedingt dringend nötig hätten, konnten bisherige Angebote bisher noch nicht ausreichend motivieren.

Wie können also auch bisher nicht erreichte Zielgruppen zu mehr Bewegung und einer gesünderen Lebensweise ermutigt werden? Abhilfe schaffen könnten in diesem Fall vor allem digitale Lösungen; davon ist neben Prof. Nürnberg auch Prof. Dr. David Matusiewicz überzeugt. Digitale Tools sind nämlich nicht nur effizient und sprechen neue Zielgruppen an. Sie sind vor allem - und da schlägt das Unternehmerherz gleich höher - auch noch kostengünstig. Analoge Programme haben aber deshalb noch lange nicht ausgedient, denn egal wie gut die App, der tragbare Sensor oder das Online-Portal ist - die Bewegung kann es nicht abnehmen. Auch eine Gruppendynamik kann ein solches Gerät nur bedingt ersetzen. Es ist schlicht und ergreifend eine Frage der geschickten Kombination beider BGM-Formate.

Ob digital oder klassisch - auf der Corporate Health Convention 2017 hält ein breit gefächertes Produktportfolio eine Vielzahl an kreativen Lösungen bereit: sowohl für kleine- und mittelständige Unternehmen als auch Konzerne, egal für welchen Gesundheitstyp oder welches Fitnesslevel.

Lassen Sie sich von den innovativen Konzepten unserer Ausstellerschaft und weit über 80 Fachvorträgen inspirieren. Investieren Sie schon heute in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und somit die Zukunft Ihres Unternehmens!

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit auf unserer Messe, viele anregende Gespräche und frische Ideen für Ihr gesundes Unternehmen.

Herzlichst Ihr

Ralf Hocke

CEO spring Messe Management GmbH

Medienpartner